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Der erweiterte Blick - The Extended View
15.03. - 06.05.2018
Eröffnung: Donnerstag 15 März, 19 - 21 Uhr

Mit Arbeiten und mehr von u.a. Oriol Vilanova, Thomas Geiger, Helen Mirra, Hendrik-Jan Hunneman, Marijn van Kreij und Samuel Beckett.

Der Kunstverein Langenhagen ist ein Projektraum, der am besten als eine “Institution zur Sichtbarmachung” beschrieben werden kann. Sie will zeigen; sie bietet Künstler*innen und Ihren Arbeiten eine offene und öffentliche Plattform. Ein ähnliches Motiv liegt in der Basis einer künstlerischen Praxis: ein Künstler oder eine Künstlerin beteiligt sich an der Welt durch seine oder ihre Arbeit. Durch diesen Prozess der Sichtbarmachung betreten Künstler und Institution eine nicht mehr neutrale, subjektive Position. 

Der erweiterte Blick dreht sich um die Politik der Sichtbarkeit und geht auf Strategien der Präsentation und Repräsentation ein. Wie und wo werden normative Formen destabilisiert? Wie sind die Positionen und Beziehungen der verschiedenen "Akteure" innerhalb einer Ausstellung? Und was bedeutet der Akt des Sehens für die Position des Betrachters? 

Der erweiterte Blick kann als eine Aktivität verstanden werden, in der die Ausstellung sich während der Laufzeit verändert, indem Werke neu positioniert, hinzugefügt oder weggenommen werden. Das Prinzip der Bewegung formt zudem den Kern der meisten der gezeigten Arbeiten – sie sind mobil, leicht oder der Veränderung unterworfen. Weiter sind Künstler während der Laufzeit der Schau eingeladen, auf sie zu reagieren. Diese “Aktionen” - mit oder innerhalb der Arbeiten – betonen, dass eine Ausstellung offen und mobil ist und daher Bedeutungen, wie unser Blick, veränderbar sind.

Für mehr Informationen oder Pressebilder kontaktieren Sie Noor Mertens: mertens@kunstverein-langenhagen.de oder 0031643986415.


The Extended View
15.03 – 06.05.2018
Opening: Thursday March 15, 7-9 p.m.

With works and more of a.o. Oriol Vilanova, Helen MIrra, Thomas Geiger, Hendrik-Jan Hunneman, Marijn van Kreij and Samuel Beckett.

Kunstverein Langenhagen is a project space that can best be described as a 'visibility institution': it wants to show; it offers artists and their work an open platform. A similar motive lies at the foundation of an artistic practice: an artist engages with the world through his/her work. Through this process of visibility, the artist and institution take a non-neutral, subjective position. 

The Extended View revolves around the politics of visibility and considers strategies of presentation and representation. What is the scope of an exhibition? How and where are normative forms destabilized? What are the positions of and relations between the various “actors” within an exhibition? And what does the “act of looking” mean for the position of the viewer?  

The Extended View can be understood as an activity, in that it will change during the exhibition period, and as works are repositioned, added, or disappear. The principle of movement forms also the core of most of the works – they are mobile, light or are subject to change. Furthermore, during the show run, artists are invited to react on it. These “actions'” - with or within the works - emphasize that an exhibition is open and mobile, and therefore meanings, like our gaze, are changeable. 

For more information or images contact Noor Mertens: mertens@kunstverein-langenhagen.de or 0031643986415.


Oriol Vilanova, With the restlessness and the certainty of being going to be replaced, 2018