27.11.19 – 26.1.20, Gruppenausstellung

Depiction, Again

Mit Colleen Asper, Aoife Collins, Craig Drennen, Daan van Golden, Shimon Minamikawa, David Leggett und Wong Ping

Welche Bedeutung haben Bilder? Diese Frage stellten sich KünstlerInnen zu allen Zeiten. Mit den technischen Entwicklungen der letzten Jahrhunderte hat sich unser Verhältnis zum zweidimensionalen Bild und dessen Bezug zur Realität stark verändert. Mit unseren technischen Geräten können wir beispielsweise Bilder innerhalb von Minuten kopieren, spiegeln, manipulieren und anschließend mit anderen teilen. Die Ausstellung Depiction, again bezieht sich auf diese Flexibilität von ‚Bildern’ und verweist mit ihrem Titel auf den Überfluss von Bildern in unserem täglichen Leben. Dieser Überfluss macht es uns immer schwieriger über Originalbilder, Manipulation oder Fakes zu sprechen - und im weiteren Sinne von Urheberschaft. Die KünstlerInnen der Ausstellung untersuchen den individuellen und gesellschaftlichen Umgang mit Bildern. Was wird dargestellt und auf welche Weise?

Um die Flexibilität von Bildern auch im Raum erlebbar zu machen, werden die Arbeiten zur Hälfte der Ausstellungsdauer, am 8. Januar 2020, neu im Raum arrangiert und damit wieder neu ‚abgebildet’. Dann findet eine zweite Eröffnung statt.

27.11.19, 18:30, Veranstaltung

Eröffnung: Depiction, again

Mit Künstlergespräch mit Craig Drennen und Aoife Collins. Anschließend: Konzert mit Coverband Reichert I Schwarz Trio – mit Gitarre, Bass und Schlagzeug und einen Repertoire aus neuen und alten Hits.

9.2.20 – 12.4.20, Einzelausstellung

Christopher Knowles

Christopher Knowles’ Arbeiten erfassen und ordnen alltägliche Materialien um uns herum durch Wiederholung, Abstraktion und Musterbildung. Wichtig ist die Do-It-Yourself-Haltung, eine Verwirklichung der inneren Stimme wie auch der Gedanken, sowie konkrete Fakten, Zahlen und Farben als Grundelemente, die immer wieder aufgeführt werden, wie Echos. Permutation und Serialität sind Eigenschaften, die in der klassischen, minimalistischen Kunst so wichtig sind, die Knowles aber auf seine eigene Art benutzt. Sprache wird in seiner Arbeit physisch gemacht, Farben beziehen sich oft auf ihre ikonische oder politische Bedeutung. Obwohl Knowles’ Arbeiten in den Vereinigten Staaten immer mit mehr Aufmerksamkeit rechnen können, wird seine Arbeit in Europa praktisch nicht gezeigt. Die Ausstellung wird eine umfassende Präsentation einer Mischung aus älteren und neueren Arbeiten, die den Umfang und das Universum von Knowles überzeugend darstellt. In diesem Moment suchen wir nach möglichen Partnern in Europa, mit denen wir zusammenarbeiten und -ausstellen können.