20.6.24 – 25.8.24, Ausstellungs-/Veranstaltungskomplex

Wie wir einander weiter/mehr/nicht begegnen

Eröffnung am Donnerstag, 20. Juni um 18:30 Uhr mit Gespräch

Eine Veranstaltungsreihe zur Krise von Öffentlichkeit und Politik, zu Möglichkeiten und Räumen des Miteinander-ins-Gespräch-Kommens, zu auseinanderdriftenden Wissens- und Weltentwürfen, zu Vermittlungsversuchen und zur Frage, welche Rolle Kunst bei all dem spielen könnte.

Im letzten Sommer haben wir uns im Kunstverein Langenhagen gefragt, was ein Kunstraum in den immer krisenhafter, wenn nicht katastrophischer werdenden gesellschaftlichen und klimatischen Verhältnissen ist und sein könnte. Etwas konkreter haben wir uns dabei mit Fragen nach Arbeitsbedingungen, Motivationen, auseinanderfallenden Öffentlichkeiten, Identitätspolitik, Klimapolitik, Materialkreisläufen, dem Verhältnis zu unserer Mitwelt, der Frage, welche Rolle Kunst bei all dem spielen könnte und noch mehr auseinandergesetzt.

Diesen Sommer wollen wir einige Linien dieser Auseinandersetzung fortführen und vertiefen: wir möchten uns mit der Krise der Öffentlichkeit, mit auseinanderdriftenden Wissens- und Weltentwürfen, dem fehlenden Gespräch, Unsichtbarkeiten und Nicht-ErkennenKönnen von Gesprächs- oder Lernangeboten, Vermittlung, verschiedenen Vorstellungen davon, was Kunst sein und können soll und im Schlepptau von all diesem: mit politischen Zuspitzungen, Frontenbildung, Sprachlosigkeit, Cancel-Culture und verschiedenen Sprachen auseinandersetzen.

Wir fragen uns so verschiedenes wie: Wer kann wie mit wem in einen Austausch treten, ein Gespräch führen? Wie funktionieren Gespräche, Austausch, Lernen und Lehren auf Augenhöhe? Was ist Interesse, was Aufmerksamkeit, was Respekt, was Ausschluss? Was bedeuten Care und Vermittlung, was Verstehen? Wie lassen sich diese Fragen auch auf die mehr-als-menschliche Welt beziehen? Was gibt es für Institutionen und Gruppierungen in Langenhagen, die in diese Richtungen arbeiten und sich damit auseinandersetzen? Und welche Rolle spielt der Kunstverein bei all dem? Welche Rollen könnte er spielen?

Programm:

Donnerstag 20.6., 18:30 Uhr Eröffnung der Reihe und Gespräch Wie wir einander weiter/mehr/nicht begegnen Einführung und Gespräch dazu, was der Kunstverein Langenhagen (KVL) in Langenhagen sein könnte – Vorstellungen, Erwartungen, Wünsche und Kritik mit Hans-Jürgen Jagau (Heimatpfleger Langenhagen), Martin Krenn (Künstler und Professor an der HBK Braunschweig), Martina Vollmer (Leiterin der offenen Malwerkstatt der KRH Psychiatrie Langenhagen), Vertreter*innen des Vorstands des Kunstvereins, Annette v. Stieglitz und Shirin Schikowsky (VHS Langenhagen) sowie Mitarbeitenden des KVL

Sonntag 23.6. ab 15:00 Uhr Gespräche und Beisammensein mit Vertreter*innen unterschiedlicher Orte und Räume der Gemeinschaft aus Langenhagen bei Kaffee, Tee, Kuchen und mehr

Sonntag 23.6. ab 17:00 Uhr Spaziergang: Schlendern, schauen, entdecken, sprechen – vom Kunstverein entlang der historischen Achse zur alten Mitte Langenhagens mit Dagmar Schmidt (Künstlerin, Langenhagen), Treffpunkt am Kunstverein Langenhagen

Donnerstag 11.7. ab 17:00 Uhr Kochen und Reden zu Freiem Spiel, den Ideen und Hintergründen des Freiraums für Gedanken und Bauwerke sowie Vermittlung und Pädagogik

Sonntag 14.7., 14:00 – 17:30 Uhr Workshop: Come As You Are! – Empowerment in Community Dance mit Patricia Caroline Mai – Tanzen empowert und bringt Menschen zusammen. In dem Workshop beschäftigen wir uns mit der Erforschung des Körpers als zentralen Speicher von Erinnerungen. Vorkenntnisse im Tanz nicht erforderlich. Alle Menschen mit allen Körpern und Geschichten sind willkommen. Teilnahme ohne Anmeldung möglich.

Donnerstag 18.7. ab 17:00 Uhr Kochen und Reden zu institutionellen Möglichkeiten, Erwartungen, Vermittlung und Partizipation, restriktiver werdender Kulturpolitik und mehr mit Carlota Gómez (Kuratorin, Kunstverein Hannover) und Jule Hillgärtner (Künstlerische Leitung Science & Art Lab, TU Braunschweig)

Donnerstag 8.8. ab 17:00 Uhr Kochen und Reden mit Martina Vollmer (Leiterin der offenen Malwerkstatt der KRH Psychiatrie Langenhagen) zum Modell der Malwerkstatt und allgemein zu Psychiatrie und Kunst

Freitag 9.8., 19:00 Uhr Künstlerinnengespräch mit Anike Joyce Sadiq (Berlin) und Kathy-Ann Tan (Kuratorin, Berlin) zur Ausstellung Utopian Institution KVL und der damit verbundenen Umfrage

Samstag 10.8., 16:00 Uhr Talk mit Nomaduma Rosa Masilela In dem Vortrag wird Nomaduma Rosa Masilela (Künstlerin, Kuratorin, Berlin) über die eigene kuratorische Praxis und über einige Projekte (u. a. 10. Berlin Biennale) sprechen. Dabei wird Masilela auf das damit einhergehende Interesse u.a. der fraktalen Natur menschlicher Beziehungen und Kosmologien sowie deren Komplikationen und Konflikte eingehen. Sprache: Englisch, Flüsterübersetzung möglich

Sonntag 11.8., 14:00 – 16:00 Uhr Pitching-Workshop mit Juliet Meding /ANTISEPT – Beim Workshop geht es darum, einen zugänglicheren Darstellungsansatz für Performance und darüber hinaus, (um sich auf der Bühne oder im Alltag verwandeln zu können) kennenzulernen. Zusammen mit Juliet könnt ihr dabei hysterifizierte Facetten eurer Stimme erkunden und ausprobieren. Mit Anmeldung oder Drop-In

Donnerstag 22.8. ab 17:00 Uhr Kochen und Reden und Mitglie*der-Bar

Samstag 24.8., 18:00 Uhr Vortrag und Gespräch zur Ästhetik des Asozialen Über das eigentümliche Verhältnis einer nach wie vor bürgerlich geprägten Gegenwartskunst zu den ärmsten Gesellschaftsschichten und sich daraus ergebenden Fragen. Mit Steffen Zillig (Künstler, Hamburg)

Sonntag 25.8. ab 14:00 Uhr Spaziergang: Schlendern, schauen, entdecken, sprechen – von der alten Mitte Langenhagens, das neue Zentrum erkundend zum Kunstverein mit Dagmar Schmidt (Künstlerin, Langenhagen), Treffpunkt an der Elisabethkirche in Langenhagen

Sonntag 25.8. ab 16:00 Uhr Vortrag und Gespräch zu Vermittlung zwischen den Feldern Kunst, Pädagogik und politischer Bildung mit Rahel Puffert (Künstlerin, Professorin an der HBK Braunschweig)

Alle Veranstaltungen und Workshops sind kostenlos.

20.6.24, 18:30 - 19:30, Gespräch

Eröffnung der Reihe und Gespräch: Wie wir einander weiter/mehr/nicht begegnen

Eine Veranstaltungsreihe zur Krise von Öffentlichkeit und Politik, zu Möglichkeiten und Räumen des Miteinander-ins-Gespräch-Kommens, zu auseinanderdriftenden Wissens- und Weltentwürfen, zu Vermittlungsversuchen und zur Frage, welche Rolle Kunst bei all dem spielen könnte.

Wie wir einander weiter/mehr/nicht begegnen möchten wir mit einem Gespräch zwischen Hans-Jürgen Jagau (Heimatpfleger Langenhagen), Martin Krenn (Künstler und Professor an der HBK Braunschweig), Martina Vollmer (Leiterin der offenen Malwerkstatt der KRH Psychiatrie Langenhagen), Vertreter:innen des Vorstands des Kunstvereins, Annette v. Stieglitz und Shirin Schikowsky (VHS Langenhagen) sowie Mitarbeitenden des KVL eröffnen und dabei über Vorstellungen, Erwartungen, Wünsche und Kritik am Kunstverein Langenhagen oder wie dieser sein könnte, diskutieren.

Im letzten Sommer haben wir uns im Kunstverein Langenhagen gefragt, was ein Kunstraum in den immer krisenhafter, wenn nicht katastrophischer werdenden gesellschaftlichen und klimatischen Verhältnissen ist und sein könnte. Etwas konkreter haben wir uns dabei mit Fragen nach Arbeitsbedingungen, Motivationen, auseinanderfallenden Öffentlichkeiten, Identitätspolitik, Klimapolitik, Materialkreisläufen, dem Verhältnis zu unserer Mitwelt, der Frage, welche Rolle Kunst bei all dem spielen könnte und noch mehr auseinandergesetzt.

Diesen Sommer wollen wir einige Linien dieser Auseinandersetzung fortführen und vertiefen: wir möchten uns mit der Krise der Öffentlichkeit, mit auseinanderdriftenden Wissens- und Weltentwürfen, dem fehlenden Gespräch, Unsichtbarkeiten und Nicht-Erkennen-Können von Gesprächs- oder Lernangeboten, Vermittlung, verschiedenen Vorstellungen davon, was Kunst sein und können soll und im Schlepptau von all diesem: mit politischen Zuspitzungen, Frontenbildung, Sprachlosigkeit, Cancel-Culture und verschiedenen Sprachen auseinandersetzen.

Wir fragen uns so verschiedenes wie: Wer kann wie mit wem in einen Austausch treten, ein Gespräch führen? Wie funktionieren Gespräche, Austausch, Lernen und Lehren auf Augenhöhe? Was ist Interesse, was Aufmerksamkeit, was Respekt, was Ausschluss? Was bedeuten Care und Vermittlung, was Verstehen? Wie lassen sich diese Fragen auch auf die mehr-als-menschliche Welt beziehen? Was gibt es für Institutionen und Gruppierungen in Langenhagen, die in diese Richtungen arbeiten und sich damit auseinandersetzen? Und welche Rolle spielt der Kunstverein bei all dem? Welche Rollen könnte er spielen?

im Anschluss ab 19:30 Uhr:

Eröffnung der Ausstellung
Utopian Institution KVL* von Anike Joyce Sadiq
Die Ausstellung geht anhand einer Umfrage, die an die Mitglie:der und Involvier:ten des Vereins gerichtet ist, sowie einer Rauminstallation der Frage nach, was eine utopische Kunstinstitution sein könnte.
Kuratiert von Kathy-Ann Tan (Co-Produzentin KVL, Berlin).

20.6.24 – 25.8.24, Ausstellungs-/Veranstaltungskomplex

Utopian Institution KVL

Eine Ausstellung von Anike Joyce Sadiq in Kooperation mit dem Kunstverein Langenhagen, kuratiert von Kathy-Ann Tan

Eröffnung am Donnerstag, 20. Juni, ab 19:30 Uhr

Im Zentrum von Utopian Institution KVL steht eine Umfrage, gerichtet an die Mitglieder, den Vorstand, die künstlerischen Leiterinnen, die Verwaltung und die Mitarbeitenden der Institution. Zu jeder Frage werden den Teilnehmenden mehrere Antwortmöglichkeiten zur Verfügung gestellt, aus denen eine Antwort ausgewählt werden kann. Die Auswertung ist ein automatisch generierter, an die Künstlerin gerichteter Brief über den Status quo der Einrichtung, der anschließend im Rahmen der Ausstellung präsentiert wird.

Dieser Brief reflektiert die Strukturen in Bezug auf Arbeitsbedingungen, Gleichberechtigung, »Diversität« und Barrierefreiheit, die die betreffende Institution derzeit ausmachen. Doch ist die Umfrage keine wissenschaftlich-soziologische Demografiestudie – die Fragen sind provakant, tendenziös, widersprüchlich, und durch die eigene Erfahrung der Künstlerin geprägt. Das Fragenstellen, die Auseinandersetzung mit den Fragen und deren Beantwortung sind als gleichberechtigte Elemente in der kritischen Auseinandersetzung mit Kunstinstitutionen konzipiert.

Die Ausstellung Utopian Institution KVL bietet so die Gelegenheit, gemeinsam darüber nachzudenken, wie der Verein von seinen Künstlerinnen, Mitgliedern, Mitarbeitenden und dem eingeladenen Publikum wahrgenommen wird. Dieses Nachdenken spielt sich vor dem Hintergrund einer restriktiver werdenden Kulturpolitik und allgemein krisenvoller werdenden Verhältnissen ab und eröffnet damit auch die Frage, wie sich der Kunstverein weiterhin relevant und kritisch positionieren kann.

Die Umfrage wurde erstmals als Teil der Ausstellung »Mit Glück hat es nichts zu tun« (kuratiert von Eric Golo Stone) im Künstlerhaus Stuttgart, durchgeführt. Die Schallplatte »playing the structure« wurde in Kooperation mit der Soundkünstler*in Judith Hamann mit der Kunststiftung Baden-Württemberg von Ghost Notes Records produziert.

23.6.24, 15:00 - 18:30, Gespräch

Gespräche und Beisammensein mit Vertreter*innen unterschiedlicher Orte und Räume der Gemeinschaft aus Langenhagen

Gespräche und Beisammensein mit Vertreter*innen unterschiedlicher Orte und Räume der Gemeinschaft aus Langenhagen bei Kaffee, Tee, Kuchen und mehr im Garten des Kunstvereins.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von Wie wir einander weiter/mehr/nicht begegnen statt. Eine Veranstaltungsreihe zur Krise von Öffentlichkeit und Politik, zu Möglichkeiten und Räumen des Miteinander-ins-Gespräch-Kommens, zu auseinanderdriftenden Wissens- und Weltentwürfen, zu Vermittlungsversuchen und zur Frage, welche Rolle Kunst bei all dem spielen könnte.

23.6.24, Veranstaltung

Spaziergang: Schlendern, schauen, entdecken, sprechen mit Dagmar Schmidt

Von Sichtachsen, Details und Lichtblicken - Gemeinsame Spaziergänge durch Langenhagen

Im Rahmen von Wie wir einander weiter/mehr/nicht begegnen

Am 14.06. 24 um 17 Uhr starten wir vom Kunstverein aus und schlendern nach Norden entlang der historischen Hauptachse Walsroder Straße, wo sich die historische Stadtentwicklung ablesen lässt, bis zur Alten Mitte. Von dort aus starten wir am 25.08.24 um 14 Uhr an der Elisabethkirche und erkunden das in den 1980er Jahren neu geschaffene Zentrum der Stadt, bevor wir zurück zum Kunstverein kehren. Was sehen wir? Welche Besonderheiten, Alltäglichkeiten und Allgemeinplätze lassen sich entdecken? Wir versuchen Langenhagen zu charakterisieren. Was zeichnet Langenhagen aus? Wo fehlt uns was? Was fehlt uns und was ist uns zu viel? Was zeigen uns Wegeführungen, Straßen und Plätze? Was erleben Passant: innen entlang der Fuß- und Fahrradwege und Straßen? Überraschendes und Verstecktes, was so noch nie gesehen wurde? Mit Überraschendem ist überall zu rechnen.

Wir werden für ca. 90 Minuten unterwegs sein und laufen etwa 1,5 km. Die Spaziergänge können aufeinander aufbauen, aber auch einzeln besucht werden.

Dagmar Schmidt ist bildende Künstlerin in Langenhagen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von Wie wir einander weiter/mehr/nicht begegnen statt. Eine Veranstaltungsreihe zur Krise von Öffentlichkeit und Politik, zu Möglichkeiten und Räumen des Miteinander-ins-Gespräch-Kommens, zu auseinanderdriftenden Wissens- und Weltentwürfen, zu Vermittlungsversuchen und zur Frage, welche Rolle Kunst bei all dem spielen könnte.

24.6.24 – 12.7.24, 12:00 - 17:00, Vermittlung

Freiraum für Gedanken und Bauwerke #7

Immer Montag bis Freitag von 12 bis 17 Uhr, Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich, ab 6 Jahren

Zum siebten Mal findet in diesem Sommer der Freiraum für Gedanken und Bauwerke statt, ein Angebot im Garten des Kunstverein Langenhagen. Vom 24. Juni bis zum 12. Juli können alle, die Lust haben gemeinsam mit verschiedenen Künstler:innen aus der Region dabei sein. Auf der Wiese im Garten, zwischen schiefen Bäumen, kleinen Hügeln und schrägen Skulpturen, wird drei Wochen lang gemeinsam gespielt, gebaut, genäht, gemalt, experimentiert und miteinander diskutiert. Alle Menschen ab 6 Jahren können einfach vorbeikommen und mitmachen. Als großer Abschluss wird am 13. Juli 2024 das Sommerfest des Kunstvereins mit Essen und Trinken, Musik und bestimmt auch einigen Darbietungen und hergestellten Objekten aus den drei Wochen gefeiert!

Der Freiraum für Gedanken und Bauwerke und das Sommerfest sind eine Zusammenarbeit von den Künstler:innen Lina Bramkamp, Marie C. Dann, Charlotte Jostes, Esra Oezen, Sophie Pape und Carla Sternberg, dem Kunstverein Langenhagen und natürlich den mitwirkenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Langenhagen und der Umgebung.

11.7.24, 17:00 - 20:00, Gespräch

Kochen und Reden

Kochen und Reden zu Freiem Spiel, den Ideen und Hintergründen des Freiraums für Gedanken und Bauwerke sowie Vermittlung und Pädagogik

13.7.24, 15:00 - 20:00, Veranstaltung

Sommerfest

14.7.24, 14:00 - 17:30, sonstiges

Workshop: Come As You Are! – Empowerment in Community Dance

mit Patricia Caroline Mai – Tanzen empowert und bringt Menschen zusammen. In dem Workshop beschäftigen wir uns mit der Erforschung des Körpers als zentralen Speicher von Erinnerungen. Vorkenntnisse im Tanz nicht erforderlich. Alle Menschen mit allen Körpern und Geschichten sind willkommen. Teilnahme kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

18.7.24, 17:00, Gespräch

Kochen und Reden

Kochen und Reden zu institutionellen Möglichkeiten, Erwartungen, Vermittlung und Partizipation, restriktiver werdender Kulturpolitik und mehr mit Carlota Gómez (Kuratorin, Kunstverein Hannover) und Jule Hillgärtner (Künstlerische Leitung Science & Art Lab, TU Braunschweig)

8.8.24, 17:00, Gespräch

Kochen und Reden

Kochen und Reden mit Martina Vollmer (Leiterin der offenen Malwerkstatt der KRH Psychiatrie Langenhagen) zum Modell der Malwerkstatt und allgemein zu Psychiatrie und Kunst

9.8.24, 19:00, Gespräch

Künstlerinnengespräch mit Anike Joyce Sadiq

Gespräch mit Anike Joyce Sadiq (Berlin) und Kathy-Ann Tan (Kuratorin, Berlin) zur Ausstellung Utopian Institution KVL und der damit verbundenen Umfrage

10.8.24, 16:00, Gespräch

Talk mit Nomaduma Rosa Masilela

In dem Vortrag wird Nomaduma Rosa Masilela (Künstlerin, Kuratorin, Berlin) über die eigene kuratorische Praxis und über einige Projekte (u. a. 10. Berlin Biennale) sprechen. Dabei wird Masilela auf das damit einhergehende Interesse u.a. der fraktalen Natur menschlicher Beziehungen und Kosmologien sowie deren Komplikationen und Konflikte eingehen. Sprache: Englisch, Flüsterübersetzung möglich

11.8.24, 14:00 - 16:00, sonstiges

Pitching – Workshop

Beim Pitching – Workshop geht es darum, einen zugänglicheren Darstellungsansatz für Performance und darüber hinaus, (um sich auf der Bühne oder im Alltag verwandeln zu können) kennenzulernen. Zusammen mit Juliet könnt ihr dabei hysterifizierte Facetten eurer Stimme erkunden und ausprobieren.

Juliet Meding (sie / she) studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim, positioniert sich als crip und arbeitet zwischen Performance, Musik und Vermittlung. 2023 realisierte sie, zusammen mit der Konstellation ANTISEPT, die Performance ANTIGONE pitched.

Teilnahme kostenfrei und mit Anmeldung oder Drop-In

24.8.24, 18:00, Gespräch

Vortrag und Gespräch zur Ästhetik des Asozialen

Über das eigentümliche Verhältnis einer nach wie vor bürgerlich geprägten Gegenwartskunst zu den ärmsten Gesellschaftsschichten und sich daraus ergebenden Fragen. Mit Steffen Zillig (Künstler, Hamburg)